Wenn Sie in letzter Zeit nicht gerade auf dem Mond gelebt haben, wissen Sie, dass die Vereinigten Staaten immer näher an eine echte Rezession heranrücken, und zwar von allen, von den Reportern der Washington Post bis hin zum Cousin Ihres besten Freundes. Es ist sicherlich schwierig, optimistisch zu sein, da steigende Arbeitslosenquoten, ein einbrechender Immobilienmarkt und hohe Energiepreise der amerikanischen Wirtschaft weiterhin einen schmerzhaften Schlag versetzen.

Andere Länder wie das Vereinigte Königreich und Japan wiederum warten und beobachten ängstlich, wie sich die Auswirkungen einer Wirtschaftskrise in Amerika auf ihre eigene Wirtschaft auswirken würden.

Überall auf der Welt wird in Blogs und Zeitungen von einem Konjunkturabschwung gesprochen, der die Unternehmer nachts wach hält. Verständlicherweise machen sie sich Sorgen um die Zukunft ihrer Arbeitsplätze, ihrer Aktionäre, ihrer Familien und der Unternehmen, in die sie so viel Zeit und Mühe investiert haben.

Die Gefahren einer Knieschockreaktion

Infolge all dieses Stresses und der Angst werden viele Unternehmer in der ganzen Welt bereits darüber nachdenken, wie sie eine Rezession überstehen können, falls diese tatsächlich ihre Küsten erreicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr Unternehmen gerade erst gegründet wurde oder ob es in seinem Bereich führend ist. Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass viele von ihnen darüber nachdenken werden, einen dicken roten Strich durch ihre Budgets für Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Marketing zu ziehen…

Leider könnte sich diese Reaktion, anstatt wertvolle Dollars zu sparen, als katastrophaler Fehler erweisen. Viele Unternehmen sind in den vergangenen Rezessionen unter die Räder gekommen, weil sie vor Instrumenten wie PR zurückgeschreckt sind und damit aus dem Blickfeld der Medien, ihrer Aktionäre, ihrer Kunden und ihrer potenziellen Kunden verschwunden sind.

Konzentrieren Sie sich auf Ihre Kommunikation

Anstatt die Kommunikationsbemühungen zu verschlanken, ist es jetzt an der Zeit, sie zu verstärken. Gerade jetzt sollten sich die Unternehmen darauf konzentrieren, das Vertrauen ihrer Investoren und Kunden zu erhalten, indem sie regelmäßig mit ihnen kommunizieren und sie darüber informieren, wie das Unternehmen mit der Situation umgeht.

Wenn Sie positive Jahres- oder Quartalsergebnisse haben, lassen Sie es die Medien wissen. Rufen Sie an oder schicken Sie eine E-Mail an Ihre lokalen und nationalen Zeitungen und teilen Sie ihnen die guten Nachrichten mit. Die Redakteure und Journalisten der Wirtschafts- und Finanzseiten sind immer sehr interessiert an Erfolgsgeschichten in schwierigen Zeiten.

Öffentlichkeitsarbeit ist auch eines der kosteneffizientesten Instrumente, die es gibt, was bei knappen Finanzen ein Segen sein kann. Werbung kann zwar sehr wirksam sein und sollte zum Arsenal eines jeden Unternehmens gehören, kann aber sehr schnell sehr teuer werden. Das Gleiche gilt für die meisten traditionellen Marketingkampagnen.

Mit PR hingegen kann man viel erreichen, auch wenn das zugewiesene Budget recht klein ist. Online-Öffentlichkeitsarbeit kann sehr preiswert sein und ist etwas, das ein Unternehmer weitgehend selbst machen kann, ohne einen PR-Fachmann hinzuziehen zu müssen. Beginnen Sie mit dem Schreiben eines Unternehmensblogs, um Ihr Publikum über Ihre Aktivitäten auf dem Laufenden zu halten. Beteiligen Sie sich an Wirtschaftsforen und Foren, in denen über eine mögliche Rezession diskutiert wird, damit die Menschen wissen, dass Sie eine Meinung zu den wirtschaftlichen Entwicklungen haben, und damit alle wissen, dass Sie noch am Leben sind! Versenden Sie regelmäßig einen E-Newsletter an alle Ihre Interessengruppen und Kunden.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, wo Sie anfangen sollen, wenden Sie sich an eine seriöse PR-Beratungsfirma. Sie können Ihnen die richtige Richtung weisen und Ihnen Tipps geben, wie Sie den größten Teil der PR-Arbeit selbst erledigen können.

Halte dich fest und du wirst auf der anderen Seite wieder herauskommen

Rezessionen sind ein natürlicher Bestandteil des Wirtschaftszyklus. Die Märkte, die Verbraucher und die Produkte werden auch dann noch da sein, wenn sich die Wirtschaft wieder erholt hat. Unternehmer sollten versuchen, nicht zu reagieren, indem sie die Instrumente streichen, die ihnen helfen könnten, den Kopf über Wasser zu halten. Schließen Sie gute Freundschaften mit einem talentierten PR-Fachmann und halten Sie die Kommunikationslinien mit den wichtigsten Zielgruppen offen. Vielleicht ist Ihr Unternehmen dann noch im Bilde, wenn der Sturm vorbei ist.


Felix Weber - Doktorand und SAP Consultant