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Do’s und Don’ts für Nachrichteninterviews: Tipps für den Umgang mit den Medien während des Interviewprozesses | Felix Weber - Doktorand und SAP Consultant

Während der Befragung muss eine Quelle während des gesamten Interviews die Kontrolle behalten und Spekulationen vermeiden. Dies trägt dazu bei, den Befragten als Experten auf seinem Gebiet zu etablieren und zu einer vertrauenswürdigen Quelle für künftige Berichte zu machen. Andererseits können Interviewfehler dem öffentlichen Ruf schaden und Ungenauigkeiten verbreiten. Um dies zu vermeiden, sollten Sie diese Tipps für den Umgang mit den Medien beachten:

Bleiben Sie nicht „inoffiziell“

Der Begriff „inoffiziell“ wird von Quellen verwendet, wenn sie einem Journalisten Informationen zur Verfügung stellen wollen, diese aber nicht ihnen selbst zugeschrieben werden sollen. In Wirklichkeit gibt es diesen Begriff nicht. Personen, die von den Medien interviewt werden, müssen sich darüber im Klaren sein, dass alles, was sie sagen, aktenkundig ist, und dass ein Journalist rechtlich nicht verpflichtet ist, die Veröffentlichung von Informationen zurückzuhalten, die „inoffiziell“ gegeben wurden.

Bitten Sie den Reporter, Fragen zu klären

Wenn eine Frage unklar ist, sollten Sie vor der Beantwortung um Klärung oder Kontext bitten. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass Informationen missverstanden oder falsch interpretiert werden. Die Quellen sind nicht verpflichtet, jede Frage zu beantworten.

Sprechen Sie nicht für andere, wenn Sie mit den Medien sprechen

Einzelpersonen sollten nur Fragen beantworten, die sich auf sie selbst und ihre Rolle in einer bestimmten Situation beziehen. Wenn Sie zu den Gedanken oder Handlungen einer anderen Person befragt werden, verweigern Sie höflich die Antwort, erklären Sie, warum, und geben Sie, wenn möglich, die Kontaktinformationen der anderen Person an.

Bereiten Sie schriftliche Erklärungen für komplexe oder kontroverse Interviews vor

Die Abgabe schriftlicher Erklärungen vor oder anstelle von persönlichen Interviews ist notwendig, wenn kontroverse oder krisenhafte Informationen an mehrere Medien weitergegeben werden. Dies geschieht, um die Richtigkeit der Informationen in allen Organisationen zu gewährleisten und einen Nachweis für den Fall zu erbringen, dass falsche Informationen veröffentlicht werden. Schriftliche Erklärungen sind auch wirksam, wenn es sich um komplexe Informationen handelt, die für ein allgemeines Publikum nicht leicht zu verstehen sind. Sie können als Ergänzung zu einem persönlichen Gespräch verwendet werden.

Keine Spekulationen oder Vermutungen über andere Quellen anstellen

Journalisten sind darauf trainiert, über alle Seiten einer Geschichte zu berichten, objektiv zu bleiben und Vorurteile zu beseitigen. Um dies zu erreichen, bezieht ein Reporter mehrere Quellen in eine einzige Geschichte ein, manchmal mit gegensätzlichen Standpunkten. Deshalb ist es besonders wichtig, sich an Fakten zu halten, nur für sich selbst zu sprechen und schriftliche Erklärungen abzugeben, wenn es um komplexe Themen geht.

Bieten Sie Flexibilität für ein Folgegespräch an

Überprüfen Sie am Ende eines Interviews die Kontaktdaten des Reporters und bieten Sie an, für ein Folgeinterview zur Verfügung zu stehen. Nach dem ersten Interview kommen oft Fragen auf, und ansprechbare, reaktionsschnelle Quellen werden häufig von der Presse weiterverfolgt.

Ein Journalist möchte eine korrekte Geschichte veröffentlichen, ebenso wie eine Quelle auf korrekte Weise dargestellt werden möchte. Dies geschieht, wenn beide Parteien ihre Absichten klar formulieren, sachliche Informationen anbieten und Spekulationen vermeiden. Weitere Informationen für Nachrichtenquellen und Schritte vor dem Interview finden Sie unter Vorbereitung auf ein Nachrichteninterview.